Vorarlberger Wirtschaft

März 2019 | VORARLBERGER WIRTSCHAFT

Liebe Leser! 
Der starke Wirtschaftsraum Vorarlberg benötigt leistungsfähige Verkehrswege und keine weiteren Verzögerungen wichtiger Infrastrukturprojekte.

Eine moderne, leistungsfähige und vernetzte Transportwirtschaft ist die Lebensader für unseren Wirtschaftsstandort. In Vorarlberg ist sie aber nicht nur der Schlüssel zur Verbindung mit den benachbarten, großen Wirtschaftsräumen und europäischen Hauptverkehrsachsen, sondern auch zur stärkeren Vernetzung zentraler Orte innerhalb der Region. Angesichts der prognostizierten Zunahme des Güterverkehrs muss die Verkehrsinfrastruktur an das Verkehrsaufkommen angepasst werden.  

Umso unverständlicher ist daher der jüngste Vorstoß des Grünen Regierungspartners. Indem die Grünen nun eine neue Variante für die S18-Nachfolgelösung medienwirksam ins Spiel bringen, gefährden sie das nachweislich wichtigste Verkehrsprojekt im Land. Zumal ich die Grüne Regierungsfraktion ans mitgetragene Regierungsprogramm erinnern möchte. Damals haben sie sich zur Nachfolgelösung S18 bekannt, heute wollen sie nichts mehr davon wissen. Ausgerechnet die Grünen pochen immer wieder auf Bürgerbeteiligung. Mit ihrem Vorschlag widersprechen sie dieser Haltung, denn mehr Bürgerbeteiligung wie im konsensorientierten Planungsverfahren geht nicht.

Bei all den aktuellen Diskussionen um Papamonat und Karfreitag sollte nun die Entlastung der Unternehmen etwa bei den Lohnnebenkosten oder bürokratischen Regelungen in den Vordergrund rücken, damit die Betriebe wieder mehr Gestaltungsspielraum beim Wirtschaften und die Mitarbeiter/-innen mehr Netto vom Brutto bekommen. Die Zeit für Entlastungen ist definitiv gekommen. 

 
Hans-Peter Metzler
WB-Obmann


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