Februar 2018 | VORARLBERGER WIRTSCHAFT

Liebe Leser!
Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Das gilt auch für den Wirtschaftsbund Vorarlberg, der seit Beginn dieses Jahres mit Jürgen Kessler unter neuer Geschäftsführung steht. Ein Neubeginn, der auf einem erfolgreichen Fundament der vergangenen Jahre und Jahrzehnte aufbauen kann.

Neu gestaltet sich auch unsere Kommunikation, im Digitalen wie im Printbereich. Die Ihnen vorliegende Ausgabe der „Vorarlberger Wirtschaft“ erstrahlt in einem neuen, modernen Layout. Ein Schritt nach vor, zu dem wir Sie einladen, uns zu begleiten. Ihre Anregungen dazu würden uns freuen.

Mut braucht auch die Politik in unserem Land, besonders aktuell, wenn es um die Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes und um die Absicherung des bisher Erreichten geht. 

Wichtige Projekte für unser Land, für die Wirtschaft und die Menschen stehen an. Die gilt es mit voller Energie voranzutreiben und umzusetzen. Vor allem im Bereich der Digitalisierung erwarte ich mir spürbar mehr Willen und Engagement, sonst werden wir als Land gesellschaftlich wie wirtschaftlich zurückfallen. Damit wäre niemandem ein Gefallen getan. Für alle möglichen Bereiche, und das ist auch gut so, leisten wir uns Zuständigkeiten, Kümmerer, Personen, die an der jeweiligen Intention dranbleiben. Nur beim Gegenwartsthema schlechthin verzichten wir auf eine landesweite Koordinationsstelle. Das sollten wir schnellstmöglich ändern.

Das Gegenteil von mutig ist es hingegen, sich der Zukunft zu verschließen und dem stetigen „Nein-Sagen“ zu frönen. So darf es beim Projekt Rhesi keinen Zweifel geben, dass dieses Jahrhundert-Projekt jetzt rasch in Angriff genommen werden muss, denn bei zahlreichen Unternehmen sind anderenfalls tausende Arbeitsplätze permanent bedroht.

Aber auch hier gilt, wie im Montafon, faire Chancen für ordentliche Verfahren. So mancher wird zu respektieren lernen müssen, wenn ein Genehmigungsverfahren ordnungsgemäß und im Rahmen unserer Gesetzeslage abgewickelt wird. Was wären wir für eine dem Rechtsstaat verpfichtete Gesellschaft, wenn wir genau hier einen anderen Ansatz verfolgen würden? Mit Sicherheit kein Vorbild für die nachkommenden Generationen! 


 
Hans-Peter Metzler
WB-Obmann

Ausgabe zum Download



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