business stammtisch - der dornbirner businesstalk

Auch heuer gab es wieder einen großen Andrang der Dornbirner UnternehmerInnen zur traditionellen Abschlussveranstaltung des Wirtschaftsbundes Dornbirn am 26.11.2018 im Lokal Stuonobach in Dornbirn. Der Obmann, Stadtrat Guntram Mäser, konnte auch heuer wieder die Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn, Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, als Referentin begrüßen, welche zum Thema „Aktuelles aus Dornbirn und Vorschau auf das Jahr 2019“ sprach.

Die Bürgermeisterin informierte die vielen interessierten Dornbirner UnternehmerInnen darüber, dass Dornbirn in Bälde 50.000 Hauptwohnsitze zählen wird. Damit ist Dornbirn die 10. größte Stadt Österreichs. In Dornbirn leben 116 Nationen auf 120 km2, wobei lediglich 16 km2 besiedelt sind. Die Stadt Dornbirn beschäftigt 1.904 Mitarbeiter auf 1.450 Dienstposten, wobei der größte Teil auf die Dornbirner Gesundheitsbetriebe entfällt.

Eine hohe Investitionsquote, ein positives freies Budget, keine Nettoneuverschuldung und das Halten der Rücklagen auf hohem Niveau formulierte das Dornbirner Stadtoberhaupt als Ziele für das in Bälde von der Stadtvertretung zu beschließende Budget 2019.

Die erfolgreiche Wirtschaftspolitik Dornbirns, die in den vergangenen Jahrzehnten Unternehmen am Standort Dornbirn halten oder neu dazugewinnen konnte, stand im Mittelpunkt des Ausblicks, den die Bürgermeisterin den Dornbirner UnternehmerInnen gab. Die Neuerrichtung der Volksschule Haselstauden, die Schaffung neuer Operationssääle im städtischen Krankenhaus, der Neubau der Stadtbibliothek, der Bau des neuen Polizeigebäudes am Dornbirner Bahnhof, der Bau des neuen Campingplatzes in der Enz, der Bau des Entlastungsstollens für den Steinebach durch den Zanzenberg in die Dornbirner Ache, etc., um nur einige wenige zu nennen, werden die Investitionsschwerpunkte 2019 bilden. Die Förderung der Digitalisierung der Stadt im Sinne von Smart City hat ebenfalls eine besondere Bedeutung.

Die Bürgermeisterin hat über den Stand der Realisierung des Autobahnanschlusses Schweizerstraße, den weiteren Ausbau der beiden Betriebsgebiete Süd, an welchem unter anderem die Firmen Blum, Schlosserei Kalb, Prade Wohnbau, Schluge, etc. angesiedelt sind, und Dornbirn Nord mit den Firmen Heron, Sonderhoff, Z-Werkzeugbau, Bäckerei Mangold, etc, in welchen zusammen rund 600 Personen arbeiten, die weitere Optimierung des Dornbirner Stadtbussystems mit derzeit ca 25.000 Einsteigern pro Tag und über verschiedenste städtebauliche Konzepte wie das Areal „Kleiner Luger“, das „Villenviertel Oberdorf“, das Areal „Altes Kino“ oder die „Tiefgarage Realschulstraße“ berichtet. 

Besondere Projekte der Stadt, wie etwa die Weltgymnaestrada 2019, die Kulturhauptstadt 2024, die Digitale Offensive, die Einrichtung eines Industrielehrpfades, das Projekt „Essbare Stadt“, die Vision „Markthalle“ und viele mehr wurden ebenso vorgestellt.

Neue Rekorde bei den Nächtigungszahlen zeigen deutlich, dass sich Investitionen in den Tourismus und Freizeitbereich rentieren.

Die Bürgermeisterin schloß mit dem Fazit, dass die positive Stadtentwicklung fortgesetzt und der Charakter einer Wirtschaftsstadt mit hoher Lebensqualität erhalten werden soll.



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