Coronahilfsfonds

Die Regierung hat mit dem Hilfsfond ein weiteres Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Unternehmen geschnürt.

Er soll zur Deckung des Liquiditätsbedarfes dienen und umfasst zwei Instrumente.

Garantien/Direktkredite: Unternehmer die von den Covid-Maßnahmen besonders betroffen sind und Liquiditätsprobleme haben können staatlich besicherte Kredite (in Höhe von bis zu drei Monatsumsätzen) in Anspruch nehmen. Sie haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Beantragt und abgewickelt werden diese Kredite über die Hausbank. Nicht finanziert werden dürfen mit diesen Mitteln Umschuldungen bestehender Kredite oder Investitionen. Darüber hinaus gibt es Einschränkungen bei Bonuszahlungen und Gewinnausschüttungen.

Fixkostenzuschuss: Für Unternehmen die behördlich geschlossen wurden oder einen Umsatzrückgang von mind. 40 Prozent erleiden sind nicht rückzahlbare Zuschüsse für die angefallenen Fixkosten vorgesehen. Darunter fallen z.B. Mieten, Strom, Gas, Telekomunikation, Versicherungsprämien, Zinsen, Leasingraten und betriebsnotwendige vertragliche Zahlungsverpflichtungen. Die Unternehmer müssen aber alle zumutbaren Maßnahmen setzen, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Betriebskosten möglichst zu reduzieren. Die Zuschüsse betragen (je nach Höhe des Umsatzrückganges) zwischen 25% und 75% der Fixkosten. Die Registrierung des Antrages ist bis 31. 12. 2020 über das Online-Tool des AWS möglich. Nach Ende des Wirtschaftsjahres und Feststellung des Schadens erfolgt die Auszahlung über die Hausbank.

Mag. Gerhard Fend



zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden