Pensionskonto

Mit der Einführung des neuen Pensionskontos ab 2014 gilt für alle ab 1. 1. 1955 Geborene ein einziges Pensionskontosystem.

Auf diesem Pensionskonto werden die Beitragsgrundlagen aller erworbenen Versicherungszeiten erfasst. Auf Antrag oder als Online Service (mit Bürgerkarte oder Handy-Signatur) kann jeder seinen Pensionskontoauszug abfragen und seine mögliche Pensionshöhe berechnen lassen. Für alle ab 1955 Geborene wird die zukünftige Pension auf Grund einer lebenslangen Durchrechnung der Bemessungsgrundlagen berechnet (nicht mehr wie früher die besten 15 Jahre). Aktuell beträgt die höchste normale Alterspension mit 65 Jahren nur ca. 2476 Euro netto pro Monat. Dazu müssten man aber 45 Jahre in der Höchstbemessungsgrundlage eingezahlt haben. Frauen, die ab dem 2. 6. 1968 geboren sind, können auch erst ab 65 Jahren in die normale Alterspension gehen (ab 2. 12 .1963 steigert sich das Anfalls­alter schrittweise). Die Abschläge für eine mögliche Korridorpension mit 62 Jahren (Voraussetzung sind zumindest 480 Versicherungsmonate) betragen bis zu 15,3 Prozent. Für jedes Jahr Erhöhung nach dem 65. Lebensjahre erhöht sich die Pension um 4,2 Prozent, maximal um 12,6 Prozent. Auch das Ausmaß der Witwenpension kann sich je nach Einkommen des Ehepartners von 0–60 Prozent kürzen.

Dr. Peter Bahl



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