Steuerreform: Kleine und Familienunternehmer profitieren!

Kessler: Wichtige Forderungen des Wirtschaftsbundes werden durch die Bundesregierung mit dieser Steuerreform umgesetzt – diese Gestaltungskraft jetzt auch für bessere Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort einsetzen.

„Die Bundesregierung setzt mit der heute präsentierten Steuerreform richtige und notwendige Maßnahmen für die kleinen und mittleren, vor allem familiengeführten Unternehmen in unserem Land. Als Wirtschaftsbund fordern wir schon lange eine spürbare Entlastung für alle Unternehmer und deren Mitarbeiter“, zeigt sich WB-Direktor Dr. Jürgen Kessler mit der heute präsentierten Steuerreform zufrieden.

So bringt die Steuerreform beginnend mit 2020 – neben den Maßnahmen für alle Österreicher – eine Entlastung für Unternehmen um mehr als 1,5 Mrd. Euro pro Jahr. Neben der Senkung der Körperschaftsteuer von 25 % auf 21 % ab 2023 sind vor allem die Erhöhung der geringwertigen Wirtschaftsgüter auf EUR 1.000,--, die Ausweitung des Gewinnfreibetrags auf EUR 100.000,-- und Erleichterungen bei der Steuererklärung für Kleinunternehmer wesentliche Punkte.

Dr. Jürgen Kessler<br>WB-Direktor
Dr. Jürgen Kessler
WB-Direktor

Derzeit können die Kosten von abnutzbaren Wirtschaftsgütern (Handy, Laptop, etc.) bis zu einer Grenze von EUR 400,-- sofort abgeschrieben werden. Durch die Erhöhung auf EUR 1.000,-- können Anschaffungen als Betriebsausgabe den steuerlichen Gewinn verringern und führen so zu niedrigeren Steuern für unsere Betriebe. „Die letzte Anhebung der geringwertigen Wirtschaftsgüter war vor mehr als 20 Jahren. Die Erhöhung ist eine finanzielle und bürokratische Entlastung und war überfällig“, so Kessler. Auch die Erhöhung der Wertgrenze für Kleinunternehmer von EUR 30.000,-- auf EUR 35.000,-- sowie die pauschalierte Steuererklärung sind positiv zu bewerten: „In den meisten Fällen geht es hier um Einzelunternehmer oder Unternehmer in der Gründungsphase. Genau sie brauchen besondere Unterstützung.”

„Als Vorarlberger Wirtschaftsbund appellieren wir an die Bundesregierung, jetzt nicht locker zu lassen und diese Gestaltungskraft nun fortzusetzen. Weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort, dringliche Fragen rund um Breitbandausbau und Infrastruktur sowie den weiteren Abbau der Bürokratie sollten als kommende Reformvorhaben angegangen werden“, schließt Kessler.



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