Hilfspaket für Tourismus ist österreichweit einzigartig

Erfolgreich für die Branche verhandelt: WKV-Präsident Hans Peter Metzler und Spartenobmann Markus Kegele zeigen sich erleichtert über die mit dem Land ausverhandelte Sonderförderung.  

„Die Sonderförderung für den Vorarlberger Tourismus ist einzigartig und hat Vorbildwirkung für ganz Österreich. Andere Bundesländer können uns um diese gemeinsam mit dem Land Vorarlberg erarbeitete Lösung beneiden“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. Diese Wiederaufbauhilfe als Ergänzung zu den Unterstützungsleistungen des Bundes sei eine wichtige Hilfe zur Liquiditätssicherung und werde durch weitere Dominoeffekte auch anderen Branchen zugutekommen. Der Förderzuschuss beträgt sechs Prozent des im Zeitraum 1. März bis 31. Mai 2019 erzielten Netto-Umsatzes eines Unternehmens, maximal jedoch 50.000 Euro. Über 60 Anträge wurden in den ersten 24 Stunden bereits gestellt.

„Ende April haben wir öffentlich Unterstützung eingefordert und klar gemacht, dass für unsere Branche Instrumente, die zur Überwindung der Krise auf einer Schuldenpolitik basieren, recht wenig nützen. Nun haben sich die intensiven Verhandlungen der vergangenen Wochen mit dem Land gelohnt. 15 Millionen Euro stehen unseren Betrieben als Sonderförderung des Landes Vorarlberg ergänzend zu den Unterstützungen des Bundes aktuell zur Verfügung. Unkompliziert und unbürokratisch, so wie wir uns das von allen Fördermaßnahmen erwarten hätten dürfen“, sagt Markus Kegele. Wichtig sei es nun, fordern Metzler und Kegele, dass man rasch wieder eine positive Stimmung aufbaue, denn nur eine solche könne die Wirtschaft stimulieren. Dazu haben die Wirtschaftskammer und das Land die Impuls-Kampagne #eslebe gestartet.

„Wir bleiben weiter dran und werden auch in den nächsten Wochen alles daransetzen, die Bedeutung des Tourismus als Schlüsselbranche deutlich zu machen und weitere Hilfe für den Wiederaufbau zu schaffen. Die Grenzöffnungen sind ein weiterer wichtiger Schlüssel, denn nur mit ausländischen Gästen können wir die notwendige Auslastung und die damit einhergehende Wirtschaftlichkeit sichern“, erklärt Spartenobmann Markus Kegele.



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