Renate Scheichelbauer Schuster wurde als Bundessparten-Obfrau wiedergewählt. Mario Pulker und Nina Stift wurden zu Obmann-Stellvertretern in den Bundessparten gewählt. Fotos: Archiv, Grafik: WBNÖ/Denk

Niederösterreichische Wirtschaftsbund-Funktionäre in Spitzenpositionen der Wirtschaftskammer Österreich gewählt

Die Melker Renate Scheichelbauer-Schuster und Mario Pulker sowie die Tullnerin Nina Stift wurden in Spitzenfunktionen ihrer Bundessparten gewählt. WBNÖ-Landesobmann und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und WBNÖ-Direktor Harald Servus gratulieren den Vertretern der Wirtschaft, die in der Krise besonders gefordert sind.

Drei Funktionäre des Wirtschaftsbundes Niederösterreich wurden in führende Positionen in den Bundessparten der Wirtschaftskammer Österreich gewählt: KommR Ing. Renate Scheichelbauer-Schuster aus dem Bezirk Melk wurde als Bundesobfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk wiedergewählt. Der ebenfalls aus dem Bezirk Melk stammende Mario Pulker wurde Obmann-Stellvertreter der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft und die Tullnerin Nina Stift vertritt künftig als Obmann-Stellvertreterin der Bundessparte Handel die Interessen ihrer Branche.

„Mit Renate Scheichelbauer-Schuster wurde eine kompetente und durchsetzungsstarke Unternehmerin in ihrer Funktion als Bundesspartenobfrau bestätigt“, gratulieren Landesobmann und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Direktor Harald Servus. Scheichelbauer-Schuster steht seit März 2014 an der Spitze der größten aller sieben Sparten der Wirtschaftskammer Österreich und vertritt damit mehr als 230.000 Unternehmen mit über 800.000 Beschäftigten. Beim Wirtschaftsbund Niederösterreich ist sie Sprecherin für den Bereich Gewerbe und Handwerk und Bezirksgruppen-Obfrau von Melk.

Scheichelbauer-Schuster startet mit vollem Einsatz in die neue Periode: „Nach dem Corona-Lockdown sind wir jetzt alle gefordert, dass unsere Wirtschaft wieder durchstarten kann. Wir haben dazu auch einen konkreten Vorschlag für einen „Handwerkerbonus Neu“ auf den Tisch gelegt.“ Demnach solle es eine Förderung von 25 Prozent bei Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten in Wohnungen oder Wohnhäusern samt Außenbereichen bis zu 20.000 Euro geben. „Dieser Handwerkerbonus wäre eine win-win Situation: Für private Haushalte und Handwerksbetriebe und durch vorgezogene Steuereinnahmen und Sicherung von tausenden Arbeitsplätzen auch für den Staat“, betont Scheichelbauer-Schuster. „Diese treffsichere Maßnahme ist gut erprobt und wäre rasch einsetzbar und selbstfinanzierend!“ Wenn die Aktion für zwei Jahre aufgelegt würde, könnte dadurch die schwächelnde Konjunktur gestützt und der wirtschaftliche Abschwung abgefedert werden. „Wichtig wäre es nun allerdings, noch vor dem Sommer den Handwerkerbonus umzusetzen“, drängt Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster auf ein rasches Handeln.

 

„Gratulation an Mario Pulker zur neuen Funktion als Bundespartenobmann-Stellvertreter in der WKO“, so  Wolfgang Ecker und Harald Servus. „Er kennt die Probleme der Betriebe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft genau und setzt sich mit aller Kraft für die Anliegen seiner Branche ein.“

Mario Pulker ist Bereichssprecher des Wirtschaftsbundes Niederösterreich für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Seit 2013 ist der 45-Jährige Obmann der Fachgruppe Gastronomie sowie seit 2015 Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Auf Bundesebene steht der aus Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Melk) stammende Gastronom dem Fachverband Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich vor und ist damit Österreichs oberster Wirtevertreter.

Weitere Gratulationen gehen an Modehändlerin Nina Stift aus Tulln. „Die WBNÖ-Bereichssprecherin für Nahversorgung und Innenstädte wurde im Mai zur Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich kooptiert“, erklärt WBNÖ-Direktor Harald Servus. Die 47-Jährige übt außerdem seit 2014 das Amt der Obfrau in der Fachgruppe „Handel mit Mode und Freizeitartikel“ in der Wirtschaftskammer Niederösterreich aus. „Gerade in der Krise zeigt Nina Stift, dass man sich auch in diesen Zeiten mit innovativem Denken die wirtschaftliche Existenz sichern kann. Als neu gewählte Obmann-Stellvertreterin in der Bundessparte wird sie sich in Zukunft auch auf Bundesebene verstärkt einbringen.“



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