Einheitliches Vorgehen bei regionalen LKW-Fahrverboten 

Vom Fahrrad über den Fernseher bis hin zum neuen Gartenzaun – einen Großteil der von den Konsumenten heißgeliebten Dinge werden vom LKW gebracht. Aus diesem Grund sollten regionale LKW-Fahrverbote nur unter Einbindung der Wirtschaft umgesetzt werden.

Martin Horvath will eine einheitliche Vorgehensweise bei Fahrverboten
Martin Horvath will eine einheitliche Vorgehensweise bei Fahrverboten ©Komet Reisen

 

„Der Fahrleistungsanteil heimischer Fahrzeuge am niederrangigen Straßennetz liegt bei über 90 % und dient zur Belieferung der regionalen Kunden und zur Bedienung der regionalen Wirtschaft", sagen der WB-Delegierte zum Wirtschaftsparlament Martin Horvath und Direktor Ulf Schneller. „Unzureichend geplante LKW-Fahrverbote zur Eindämmung des Transitverkehrs wie auf der B61a sind daher schlecht für die ganze Region."

Durch vordefinierte Verfahrensprozesse wie z.B. Verkehrszählungen oder die Erhebung der Auswirkung des Umwegeverkehrs auf die Umwelt könnten bereits vorab die Auswirkungen und die Notwendigkeit von Fahrverboten evaluiert werden. „Eine bundesländerübergreifende Vorgehensweise wäre dabei wünschenswert", sagt Horvath. „Sonst besteht die Gefahr, dass ein LKW aufgrund verschiedener Regelungen zwar im Bundesland A aber nicht im Bundesland B die Verkehrswege nutzen darf."

„Dieses Projekt wäre einzigartig in Österreich und die Wirtschaft würde die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden gerne dabei unterstützen", so Schneller. „Mit dieser Vorgehensweise würde die Grundlage für eine effiziente und sinnvolle Umsetzung von regionalen Fahrverboten geschaffen." 



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