Panikattacke der SPÖ gegen das Burgenland

Der Totalabsturz bei den vergangenen Wahlen hat bei der SPÖ Burgenland scheinbar alle Sicherungen durchbrennen lassen. Wer Druck auf die Privatwirtschaft ausüben will, gefährdet Arbeitsplätze und Betriebe. 

Landesobmann Peter Nemeth verurteilt die Panikattacken der SPÖ
Landesobmann Peter Nemeth verurteilt die Panikattacken der SPÖ

In der Öffentlichkeit wird Stimmung gegen unsere Unternehmer gemacht. Das lassen wir uns nicht gefallen! Aus diesem Grund haben wir unsere Sicht der Dinge auch bei den Journalisten deponiert.

Zum Bericht "SPÖ will Mindestlohn auch in Privatwirtschaft"

Die Angst vor der bevorstehenden Landtagswahl lässt manche SPÖ-Funktionäre scheinbar komplett ausrasten. Ohne Rücksicht auf Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort wird im Burgenland die Forderung nach 1.700 Euro netto Mindestlohn getrommelt. Auf Bundesebene macht sich die SPÖ für 1.700 Euro brutto stark. Eine Partei mit Auflösungstendenzen?

Jedenfalls ist hier kein wirtschaftliches Gesamtkonzept für das Land erkennbar. Ein Mindestlohn in Höhe von 1.700 Euro würde die heimischen Betriebe mit Mehrkosten von mindestens 900 Millionen Euro belasten. Allein im Burgenland erwirtschaften die Unternehmer in etwa vier von zehn Euro durch Exporte. Kommen nun diese 1.700 Euro netto, so hätten die Burgenländer einen Wettbewerbsnachteil, aber nicht nur in die klassischen Exportländer. Burgenländische Betriebe würden nichts mehr nach Niederösterreich, in die Steiermark, nach Wien, einfach nirgendwohin verkaufen.

Mindestlöhne sind in Österreich in den Kollektivverträgen geregelt, die die Wirtschaftskammer und Gewerkschaften abschließen. Diese Arbeit der Sozialpartner hat dazu beigetragen, dass Österreich in der EU eine relativ niedrige Arbeitslosigkeit verzeichnet. Umso mehr darf die Lohnpolitik nicht Spielball der Politik werden. 



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