Neues Buschenschankgesetz - fairer Wettbewerb muss gesichert bleiben

Das neue Buschenschankgesetz soll für die heimischen Heurigenbetriebe Erleichterungen bringen. Der Wirtschaftsbund Burgenland begrüßt diese Entscheidung, fordert aber zugleich eine genaue Überprüfung der neu aufgestellten Regeln.

Direktor Ulf Schneller setzt sich für einen fairen Wettbewerb ein
Direktor Ulf Schneller setzt sich für einen fairen Wettbewerb ein ©Mädl

„An sich ist das neue Gesetz eine gute Sache", sagt Direktor Ulf Schneller. „Im Sinne eines fairen Wettbewerbs möchten wir aber auch sichergestellt wissen, dass die Buschenschenken wie die Gastronomiebetriebe gemäß den geltenden Richtlinien überprüft werden." Das beginnt beispielsweise bei der Einhaltung der maximal erlaubten Öffnungszeit von maximal sechs Monaten im Jahr.

„Aus unserer Sicht sind die Behörden aber auch bei der Überprüfung der brandschutzrechtlichen Bestimmungen, der Vorschriften des Lebensmittel- und Hygienerechts und der finanzrechtlichen Bestimmungen wie der Belegerteilungs- oder Registrierkassenpflicht gefordert", sagt Schneller. „Nur so kann einer Wettbewerbsverzerrung zwischen landwirtschaftlichen und gewerblichen Gastronomiebetrieben vorgebeugt werden."



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