Wirtschaftsbund gegen Pfandsystem als Wahlkampf-Zuckerl

04.10.2020/

Bundesleitung

Egger: BM Gewessler soll sich ans Regierungsprogramm halten

„Uns fehlt jegliches Verständnis dafür, aus wahlkampftaktischen Gründen ein ineffizientes und teures Pfandsystem einführen zu wollen. Alle Bundesländer bis auf Wien erzielen mit dem bewährten Sammelsystem gute Quoten und erfüllen teilweise die EU-Quote. Gerade die rotgrüne Stadtregierung in Wien hat bei der Mülltrennung in den letzten Jahren geschlafen. Dafür sollen jetzt alle Österreicher bezahlen“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

„Die Unternehmen bekennen sich zur nachhaltigen Müllvermeidung und Abfallsammlung. Diese muss aber alltagstauglich sein. Das wurde auch im Regierungsübereinkommen ausgemacht, von einer zusätzlichen Belastung durch ein Pfandsystem war nicht die Rede. Nachhaltig ist ein System nur, wenn dabei Betriebe, Haushalte und der Außer-Haus-Konsum eingebunden wird. Die Vorschläge dazu liegen von der WKÖ und Abfallwirtschaft vor. Es ist an der Zeit, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen und den Wien-Wahlkampf bei der Garderobe abzugeben“, so Egger abschließend.



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