Wirtschaftsbund ad Rendi-Wagner: Hört auf eure Mitglieder, verabschiedet euch von der Vier-Tage-Woche

21.08.2020/

Bundesleitung

 „Weniger Gehalt, weniger Arbeit und mehr Kosten für die Betriebe hat noch kein Land auf der Welt aus der Krise geführt. Es ist für die SPÖ an der Zeit, die Vier-Tage-Woche dort zu verstauen, wo sie hingehört: In die Kiste kurioser Ideen“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Nun regt sich auch innerhalb der SPÖ weiterer Widerstand gegen die Vier-Tage-Woche. Nach Landeshauptmann Doskozil, sprechen sich nun auch Niederösterreichs Landesparteichef Schnabl und der ehemalige Finanzminister Androsch dagegen aus. „Die Arbeitszeitverkürzung ist bei der SPÖ-Mitgliederbefragung schon kläglich gescheitert. Gut, dass sich jetzt auch weitere Sozialdemokraten dagegen aussprechen“, so Egger.

Frankreich hat Erfahrung mit der Arbeitszeitverkürzung und sie de facto wieder abgeschafft. Weder führte sie zu weniger Arbeitslosen noch zu zufriedeneren Mitarbeitern. Stattdessen stiegen die Preise für französische Produkte und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes ging zurück.

Unser Weg: Entlastung für Arbeitnehmer und Unternehmer

„Die Corona-Kurzarbeit hat sich bewährt und ermöglicht, mit steigender Konjunktur, zu einer raschen Rückkehr zur Normalität. In Kombination mit der Steuerentlastung für niedrige Einkommen, dem Kinderbonus und Entlastungsmaßnahmen für Unternehmen, hat die Regierung die richtigen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise gesetzt“, so Egger. Demgegenüber will die SPÖ mit der Vier-Tage-Woche, dass Arbeitnehmer drei Jahre zu einem Einkommensverzicht gedrängt werden.

„Ein freiwilliges Modell zur Arbeitszeitverkürzung gibt es in Österreich seit 1997, es wird nur kaum angenommen. Das zeigt, dass hier die Theorie an der Realität scheitert“, so Egger abschließend.



zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden