Wirtschaftsbund ad ÖGB: Ängste schüren ist der falsche Weg

10.12.2019/

Bundesleitung

Reform der Sozialversicherung spart bei Verwaltung und Funktionären, damit mehr Geld für Patienten bleibt

„Die ständige Panikmache des ÖGBs bei der Sozialversicherungsreform ist entbehrlich. Seit 50 Jahren wird die Verschlankung der 21 Sozialversicherungsträger diskutiert. Mit dem neu geschaffenen 5-Träger-Model wird Österreich endlich einem modernen Gesundheitssystem gerecht. Die neuen Strukturen sind schlanker, effizienter und machen österreichs Versicherungssystem zukunftsfit. So kann das Geld dort eingesetzt werden wo es hingehört: Für die beste Versorgung der Versicherten“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Die Weiterentwicklung der Selbstverwaltung ist ein wesentliches Element der Reform. Somit wird der Austausch zwischen sechs Arbeitgeber- und sechs Arbeitnehmervertretern in den neuen Verwaltungsräten auf Augenhöhe gewährleistet. „Der Vorwurf des ÖGBs, dass nur Arbeitgeber entscheiden, entbehrt jeder Grundlage. Hier spielt wohl die Angst des Machtverlustes einiger Funktionäre eine größere Rolle. Mittlerweile wird nicht einmal davor zurückgeschreckt, mit irgendwelchen Horrorszenarien die Ängste der Versicherten zu schüren.

ÖGK startet mit Minus von über 100 Mio. EUR ins neue Träger-Modell

„Bisher haben die ÖGB-Vertreter in der Österreichischen Gebietskrankenkasse (ÖGK) vor allem eines: Schlecht gewirtschaftet. So wird die ÖGK mit einem Defizit aufgrund von Altlasten von über 100 Mio. EUR starten müssen. Selbst die SPÖ hat mittlerweile festgestellt: Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Leistungsharmonisierungen sind auch uns ein Anliegen, aber mit Maß und Ziel. Wir hoffen, dass die Dienstnehmervertreter wieder zur Vernunft kommen und den konstruktiven Weg einschlagen“, so Egger abschließend.




zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden