Wirtschaftsbund: Schnellere und einfachere Verfahren durch Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Card

27.02.2019/

Bundesleitung

Das Gebot der Stunde – den Vollzug in der Praxis verbessern

„Österreichs Unternehmen kommen in Zukunft schneller zu dringend benötigten Arbeits- und Fachkräften aus dem Ausland“, freut sich Wirtschaftsbund Generalsekretär Mag. René Tritscher, nachdem heute im Ministerrat der Grundstein zur Weiterentwicklung und Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Card gelegt wurde: „Jetzt ist es wichtig, die Behörden zu unterstützen und den Vollzug in der Praxis zu verbessern."

Durch eine digitale Verfahrensabwicklung sollen Prozesse vereinfacht und Antragsverfahren beschleunigt werden. „Ein wichtiger Schritt, denn die Realität sieht derzeit anders aus: In der Praxis kämpfen unsere Betriebe mit langen und komplizierten Verfahren, die den Fachkräftemangel nur weiter verschärfen“, hält Tritscher fest. Zu begrüßen sind zudem bürokratische Erleichterungen bei der Antragsstellung. So soll der Vorab-Nachweis einer ortsüblichen Unterkunft (zB durch einen Mietvertrag) entfallen. Auch die Mindestentgelte für sonstige Schlüsselkräfte werden gesenkt. Hier hat die Praxis gezeigt, dass diese für einzelne Branchen viel zu hoch angesetzt sind. Diese beiden Maßnahmen werden vorerst auf drei Jahre befristet.

Um den derzeitigen Fachkräftemangel kurz-, mittel- und langfristig beheben zu können, muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. „Einzelne Maßnahmen können bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern zwar hier und da unterstützen, doch zur Sicherung des Fach- und Arbeitskräftebedarfs dürfen wir das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren“, so Tritscher abschließend.




zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden