Haubner: Österreichs Zulieferer dürfen nicht wegen Kartellvorwürfen gegen Autobauer unter die Räder kommen

26.07.2017/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund fordert sorgsamen Umgang mit Autohandel, Zulieferbetriebe und Firmen-Fuhrparks 

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner streicht angesichts der Kartell-Vorwürfe gegen deutsche Automobilhersteller die Bedeutung des Fahrzeugbereichs für den Wirtschaftsstandort Österreich hervor: „Diese Branche ist ein Schlüsselfaktor und ein Multiplikator für die Gesamtwirtschaft. Die Vorgänge in Deutschland müssen rasch und transparent aufgeklärt werden. Auch im Interesse der heimischen Zulieferbetriebe, des Zubehörhandels, der Werkstätten, des Autohandels und nicht zuletzt im Interesse der Kunden. Sollte es tatsächlich Verstöße gegeben haben, wird den geschädigten Unternehmen der Schaden zu ersetzen sein.“

„Einschließlich der Zulieferbetriebe ist jeder neunte Arbeitsplatz in Österreich von dieser Branche abhängig und seit dem Jahr 2000 wurden in diesem Bereich 25 Prozent zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Die Kartell-Vorgänge dürfen folglich nicht auf dem Rücken dieser wichtigen Branche ausgetragen werden. Zu befürchtende Absatzrückgänge und Verunsicherung stellen eine ernste Bedrohung für den Standort dar“, so Haubner. Und weiter: „Wer jetzt alles in einen Topf wirft und den für Firmen-Fuhrparks so wichtigen Dieselmotor abschaffen will, handelt fahrlässig. Die österreichische Automobilbranche darf nicht unter die Räder kommen.“



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