Haubner: Einigung bei Handels-Kollektivvertrag ist starkes Signal der Sozialpartner

24.07.2017/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund begrüßt Vereinfachung und Anpassung an zu erwartende Entwicklungen im Handel

Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner zeigt sich über die Einigung der Sozialpartner auf einen neuen Kollektivvertrag für den Handel erfreut: „Das ist ein starkes Signal einer funktionierenden Sozialpartnerschaft. Es zeigt, dass über drei Jahre an konstruktiven Verhandlungen zu einer zukunftsorientierten Lösung führen können, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen zufrieden stellt.“

Haubner weiter: „Die teilweise schwer überschaubaren Beschäftigungsgruppen wurden deutlich vereinfacht und an die Erfordernisse der Handelsstruktur angepasst. So gibt es nun eine einheitliche Gehaltstafel und ein einheitliches Gehaltsgebiet für den gesamten Handel. Der neue Kollektivvertrag berücksichtigt zudem neue Bewertungen von Qualifikationen und Berufsbildern und macht die Branche fit für die Zukunft.“

„Besonders wichtig für die Unternehmen ist die Deckelung der Vordienstzeiten auf sieben Jahre, was erfahrene Mitarbeiter wieder leistbarer macht“, so der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB). Und weiter: „Es konnte erreicht werden, dass Handelsbetriebe einen vierjährigen Übergangszeitraum bis 2021 haben, um auf den neuen Kollektivvertrag umzusteigen. Damit wird Überforderung vorgebeugt. Gemeinsam mit der nun erhöhten Rechtssicherheit durch detaillierte Tätigkeitsbeschreibungen der Tätigkeitsgruppen sind wesentliche Modernisierungswünsche der Unternehmen im neuen Kollektivvertrag erfüllt.“

Der neue Kollektivvertrag  habe sehr große Bedeutung für die österreichische Wirtschafts-Landschaft, seien doch 404.000 Beschäftigte in 80.000 Betrieben im Handel tätig.



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